Heuer vor 100 Jahren wurde zum ersten Mal die „Herkomer-Konkurrenz“ veranstaltet. Der deutsch-englische Maler, Künstler und Visionär Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer erdachte im Jahr 1905 diesen Wettbewerb, um die damaligen Fahrzeuge zu verbessern. Nicht die Entwicklung von Rennwagen war sein Ziel, sondern die Verbesserung der Qualität, des Reisekomforts und der Zuverlässigkeit von sportlichen Tourenwagen. Aus diesem Grund tüftelte er zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Automobilclubs (BAC), Prof. Ludwig Pöhlmann, das Reglement für die „Herkomer-Konkurrenz“ aus, die er in den Jahren 1905, 1906 und 1907 zusammen mit dem BAC auch durchführte. Die „Herkomer-Konkurrenz“ war somit die erste Tourenwagen-Rallye und ist damit heute die älteste Oldtimer-Rallye der Welt.
Wer war dieser Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer eigentlich? Er war, um es mit heutigen Worten auszudrücken, ein Multitalent. Nach einem kurzen Aufenthalt als Kind mit seinen Eltern in den USA wurde er in England zu einem berühmten Maler und gefragten Portraitisten, der auch im Königshaus gern gesehen war. Er war Maler und Porträtist mit einer eigenen gut gehenden Malschule in Bushey, England / GB, Komponist, Filmemacher, Autopionier und vor allem Visionär. Durch die Heirat mit der Schwester seiner verstorbenen Frau (was nach englischem Gesetz nicht erlaubt war, deshalb beantragte und erhielt Herkomer die bayerische Staatsbürgerschaft), kam er wieder in unsere Stadt, baute für seine Eltern ein Wohnhaus (heute Herkomer-Museum) und zum Andenken an seine Mutter einen Atelierturm, den er Mutterturm nannte. Beide Baudenkmäler und Einrichtungen werden heute von der Stadt liebevoll gepflegt.
Dieses Jahr kann also die „Herkomer-Konkurrenz“ ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. So ist es für die Stadt Landsberg am Lech nicht nur selbstverständlich sondern auch eine große Freude, wieder die „Herkomer-Konkurrenz“ als Jubiläumsveranstaltung zu veranstalten. Die sportliche und fachliche Organisation sowie die technische Abwicklung der Rallye selbst liegt dabei wieder in den kompetenten Händen des Oldtimer-Liebhabers und Sportjournalisten Ulf von Malberg, dem die Wiederbelebung dieser Oldtimer-Rallye zu verdanken ist. Landsberg am Lech wird also in diesem Jahr im europäischen Mittelpunkt eines automobilistischen Spektakels stehen, dessen Besonderheit es ist, dass kein Auto mitfährt, das jünger als Baujahr 1930 ist. Als Besucher werden Sie also in das letzte Jahrhundert und unmittelbar in die Zeit von Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer versetzt. Gleichzeitig wartet auf Sie ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Ich wünsche der Herkomer-Konkurrenz einen ungestörten und pannenfreien Verlauf und danke allen aktiv Mitwirkenden für ihre Teilnahme sowie allen Sponsoren für ihre Unterstützung. Allen Gästen wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt und schöne, unvergessliche Tage.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Ingo Lehmann
Heuer vor 100 Jahren wurde zum ersten Mal die „Herkomer-Konkurrenz“ veranstaltet. Der deutsch-englische Maler, Künstler und Visionär Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer erdachte im Jahr 1905 diesen Wettbewerb, um die damaligen Fahrzeuge zu verbessern. Nicht die Entwicklung von Rennwagen war sein Ziel, sondern die Verbesserung der Qualität, des Reisekomforts und der Zuverlässigkeit von sportlichen Tourenwagen. Aus diesem Grund tüftelte er zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Automobilclubs (BAC), Prof. Ludwig Pöhlmann, das Reglement für die „Herkomer-Konkurrenz“ aus, die er in den Jahren 1905, 1906 und 1907 zusammen mit dem BAC auch durchführte. Die „Herkomer-Konkurrenz“ war somit die erste Tourenwagen-Rallye und ist damit heute die älteste Oldtimer-Rallye der Welt.
Wer war dieser Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer eigentlich? Er war, um es mit heutigen Worten auszudrücken, ein Multitalent. Nach einem kurzen Aufenthalt als Kind mit seinen Eltern in den USA wurde er in England zu einem berühmten Maler und gefragten Portraitisten, der auch im Königshaus gern gesehen war. Er war Maler und Porträtist mit einer eigenen gut gehenden Malschule in Bushey, England / GB, Komponist, Filmemacher, Autopionier und vor allem Visionär. Durch die Heirat mit der Schwester seiner verstorbenen Frau (was nach englischem Gesetz nicht erlaubt war, deshalb beantragte und erhielt Herkomer die bayerische Staatsbürgerschaft), kam er wieder in unsere Stadt, baute für seine Eltern ein Wohnhaus (heute Herkomer-Museum) und zum Andenken an seine Mutter einen Atelierturm, den er Mutterturm nannte. Beide Baudenkmäler und Einrichtungen werden heute von der Stadt liebevoll gepflegt.
Dieses Jahr kann also die „Herkomer-Konkurrenz“ ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. So ist es für die Stadt Landsberg am Lech nicht nur selbstverständlich sondern auch eine große Freude, wieder die „Herkomer-Konkurrenz“ als Jubiläumsveranstaltung zu veranstalten. Die sportliche und fachliche Organisation sowie die technische Abwicklung der Rallye selbst liegt dabei wieder in den kompetenten Händen des Oldtimer-Liebhabers und Sportjournalisten Ulf von Malberg, dem die Wiederbelebung dieser Oldtimer-Rallye zu verdanken ist. Landsberg am Lech wird also in diesem Jahr im europäischen Mittelpunkt eines automobilistischen Spektakels stehen, dessen Besonderheit es ist, dass kein Auto mitfährt, das jünger als Baujahr 1930 ist. Als Besucher werden Sie also in das letzte Jahrhundert und unmittelbar in die Zeit von Professor Sir Hubert Ritter von Herkomer versetzt. Gleichzeitig wartet auf Sie ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Ich wünsche der Herkomer-Konkurrenz einen ungestörten und pannenfreien Verlauf und danke allen aktiv Mitwirkenden für ihre Teilnahme sowie allen Sponsoren für ihre Unterstützung. Allen Gästen wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt und schöne, unvergessliche Tage.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Ingo Lehmann